Bernie Ostermaier setzt auf Groha

Berni Ostermaier setzt auf GROHA®

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Ende 2016 startete ein besonderes Projekt – Westernreiter und – trainer Berni Ostermaier wandte sich an GROHA ®, den Spezialisten für innovativen Holzhallenbau, um eine auf seine und die Bedürfnisse seiner Pferde zugeschnittene OPENAIR® Halle mit angeschlossenem Stalltrakt bauen zu lassen.

Durchdachte Anlage

Ostermaier - Groha AnlageSo entstand eine komplett durchdachte Anlage – die Sundown Valley Ranch. Auf beinahe 3.000qm befindet sich alles unter einem Dach, was Pferd und Reiter benötigen: Sattel- und Futterkammern, Sägespäne- und Heulager, ein überdachter Anhängerparkplatz und eine 70 x 25 m Reitbahn mit Spezialboden. Der gedrehte Giebel, die Besonderheit der OPENAIR® Bauweise, ermöglicht einen um 30-40% höheren Lichteinfall, als bei einer konventionellen Reithalle. Was den Bauherren zudem überzeugte: Die OPENAIR® ist flexibel gestaltbar und bietet ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Pferde beziehen großzügige Luxusquartiere: 20qm große, helle Boxen mit einem direkt angeschlossenem 25qm Paddock, der zu einem Sonnenbad einlädt und die Fellpflege mit dem Nachbarn ermöglicht.

Im ersten Stock, in der Mitte über dem Hufschlag ist Platz für Geselligkeit. Dort gibt es eine Küche und Sanitärräume. Das Reiterstübchen ist ein besonderes Highlight, weil der Balkon in die Reithalle hineinragt.

Am 9. Dezember stehen die Tore der Sundown Valley Ranch in D-83527 Kirchdorf allen Besuchern offen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie die Dimensionen der neuen Anlage auf sich wirken.

GROHA® Gropper Hallen GmbH
Schwesternstraße 32
D-87733 Markt Rettenbach

Den Link zu www.groha.de finden Sie hier
info@groha.de
0 83 92 / 9 20 – 20

Ölbohrung

Tränkwasser und Grundwasser gefährdet durch neue Erdgasfördermethoden?

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Tränkwasser der Pferde in Gefahr?

Ist das Grundwasser und Tränkwasser der Pferde durch neue Erdgas- und Erdölfördermethoden gefährdet?

Zig-Kilometer Kabel liegen seit Ende Januar 2017 in der Nähe von Ampfing auf den Feldern um eine 3D-Seismik zu erstellen. Wir wollen hier gar nicht vor diesen Kabeln als Stolperfallen beim Ausreiten warnen. Oder um Verständnis für ihr Pferd bitten, wenn es sich während dieser „Rüttel-Zeit“ merkwürdig benimmt. Diese Warnung ist jetzt nur ein Nebeneffekt. Die Seismische Untersuchung ist einer der letzten Schritte für die Wiedererschließung des Erdölvorkommens um Ampfing.

Wir möchten auf die Gefahr für das Grundwasser durch neue Erdgas-und Erdölfördermaßnahmen aufmerksam machen. Denn Pferd und Reiter, Mensch und Tier, alle brauchen sauberes Wasser zum Überleben.

Die neue Erdgasfördermethode – Fracking in abgelenkten Bohrungen – steht öffentlich in Kritik, da eine schleichende Grundwassergefährdung, auch für die nächsten Generationen befürchtet wird. Dr. Marcel Huber hat als Umweltminister diese Gefahr für Bayern auch vorerst gebannt. Es gibt aber auch eine neue Erdölfördermethode, das Lazarusverfahren, wissenschaftlich EOR (Enhanced Oil Recovery) Maßnahme genannt. Darüber ist aber noch wenig bekannt. Wir wollen hier darüber informieren, da es im Verbreitungsgebiet des Reiter-Kuriers nicht wenige alte Erdölbohrstellen gibt. All diese alten Erdölvorkommen können jetzt, wie dieses in Ampfing, wieder interessant für eine neue Ölförderung werden.

Denn es gibt neue Techniken bei der Ölförderung, z.B. das Polymer-Fluten: hier wird in der Nachbarschaft der Ölförderbohrung eine gelatineartige Lösung in die Erde gepresst, die die Öltröpfchen zu der Ölförderbohrung schwemmen soll. Mit Tensiden, die wie Spülmittel auf angeklebte Ölteilchen wirken sollen, ist diese Technik auch möglich. Wobei Polymere und Tenside alternativ oder einzeln eingepresst werden können.

Wasser mit benachbarten Injektionsbohrungen in die Erde zu pressen, um mit diesem Wasser das Öl zur Förderbohrung zu schleppen, soll nach Th. Ewe (1) bereits seit Jahrzehnten bei etwa einem Drittel der Ölvorkommen als Technik im Einsatz gewesen sein.

In den guten alten amerikanischen Filmen, da schoß das Öl noch durch den Druck des anteiligen Erdgases, in einer Fontaine aus der Erde. Und dann wurde mit der Pferdkopfpumpe gepumpt. Etwa bis zu 35 % des Ölvorkommens in einem Erdölfeld konnten auf diese Weisen aus der Erde geholt werden.

Ob eine Wiedererschließung alter Ölfelder jetzt wirtschaftlich ist, hängt vom Ölpreis ab.

Ein Risikofaktor bei Bohrungen sind Erdbeben. Bohrlöcher können durch Erdbeben aufreißen und die Flüssigkeit, sei es Chemie oder Öl, kann aus dem Bohrloch ins Grundwasser austreten. Und Erdbeben sollen eventuell auch durch Bohrungen ausgelöst werden können. In Poing steht die Geothermiebohrung in Verdacht der Auslöser eines Bebens am 20. Dezember 2016 gewesen zu sein. Am Rande der Lüneburgerheide wurde vor mehr als zehn Jahren das Anwesen der Familie Wolf, Pferdehalter, durch ein Erdbeben beschädigt. In dieser Gegend kann es jedoch keine Erdbeben durch Plattenverschiebung geben. Dieses Rothenburgbeben 2004 wird in einer Sendung von TerraX, die noch verfügbar ist unter www.zdf.de/wissen/terra-xpress/riskante-gasfoerderung-in-deutschland-102.html , wahrscheinlich als Folge von Gasbohrungen im Sandstein gesehen. Der poröse Sandstein kann dort wo das Erdgas viele Jahre vorher entnommen wurde, in sich zusammensacken. In Ampfing wurde im aus  9 Gasbohrungen Gas gefördert, ,Die Produktion erfolgte aus dem „Ampfinger Sandstein“ ‘ (Quelle ,…‘: RAG-Austria, Präsentation Gemeinderat Ampfing am 9.9.2014).

Text/Foto: Andrea Akhigbe/Pixabay

(1)          Bericht „Erdöl auf Abruf“ von Thorwald Ewe in „Bild der Wissenschaft 4/2011, Seite 92,  („…“ sind Zitate aus diesem Bericht).; aus www.bild-der-wissenschaft.de am 1.2.2017

Für das Erdölfeld Emlichheim nahe der niederländischen Grenze schildert der Bericht „Erdöl auf Abruf“ (siehe 1) in gekürzter Form Folgendes: 65 % des Erdölvorkommens liegen nach der Ausbeutung vor 67 Jahren noch in der Erde. Die Bohrung jetzt (2011) wird kurz vor dem Erreichen der erdölhaltigen Gesteinsformation in die Horizontale gelenkt.  Es wird 300 Grad-Celsius heißer Wasserdampf mit 100 Bar Druck in die alte Lagerstätte gepresst, dies nennt man Dampffluten. Dadurch ändert sich die Viskosität, das zähe Öl fließt.

Foppe Visser, Leiter der EOR-Forschung bei Wintershall (Ölförderfirma in Emlichheim) erklärt, was noch geplant ist: „Wir machen jetzt Tests mit Chemikalien, um die Fördermenge weiter zu erhöhen.“ Und „Wir haben festgestellt, dass der Dampf in der Lagerstätte nach einer gewissen Zeit bestimmte Wege bevorzugt,…,Abseits dieser Fließwege wird das Gestein nicht genügend aufgeheizt…Wir pumpen zusätzlich ein Gemisch anorganischer Salze hinunter. Sie sollen die Schichten verstopfen, durch die der Dampf sonst vorzugsweise strömt. Dann ist er gezwungen, sich seinen Weg auch durch Gestein mit niedriger Durchlässigkeit zu suchen und heizt dort das verbliebene Öl heraus.“


 

Lavrence Greene und Arrivederci

Bayernchampion Lawrence Greene und Arrivederci werden Vierte im Championat von Salzburg

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Top-Platzierungen und Weltranglistenpunkte für bayerische Reiter

Was für eine Premiere! Mit dem vierten Platz und zwei makellosen Runden im renommierten Championat von Salzburg krönten Bayernchampion Lawrence Greene und der bayerische Staatshengst Arrivederci ihren ersten Auftritt in der Vier-Sterne-Tour der Mevisto Amadeus Horse Indoors.

„Es ist super, dass ich hier starten darf und dass Arrivederci wieder so toll mitgemacht hat“, freute sich Lavrence Greene aus Hebertshausen/Ldkr. Dachau. Starke Auftritte hatten auch Maximilian Schmid, Bayernchampion 2010, und Chacon. Die Sieger des Großen Preises der Munich Indoors platzierten sich u.a. als Zehnte im Championat und als Zwölfte im Großen Preis der Vier-Sterne-Tour.

Wie Lawrence Greene konnte ähnlich Hans-Peter Konle mit seinem Top-Pferd Cobelix erstmals die Chance nutzen, sich in der Salzburgarena mit hochkarätiger internationaler Konkurrenz zu messen. „Die Mevisto Amadeus Horse Indoors sind ein Spitzenturnier mit erstklassigen Bedingungen. Die Parcours waren sehr anspruchsvoll, aber immer fair. Für mich war es eine große Motivation, dass ich die Große Tour reiten durfte. Ich bin zufrieden“, resümierte schließlich der Reiter aus Küps. Der siebte Platz auf Queensberry im Großen Preis der Zwei-Sterne-Tour brachte Konle sogar Weltranglistenpunkte. Mit Michael Eichler (5. mit Colour Line), Maximilian Schmid (8. mit Cassia de Lys ) und Edwin Schmuck (11. mit Aclatron) waren in dieser Hauptprüfung drei weitere bayerische Reiter unter den Platzierten. Tobias Bachl und Cicera de la Vairy B feierten mit dem dritten Platz im Zwei-Sterne-Championat einen beachtlichen Erfolg.

Auf in die neue Bayernchampionats-Saison

Auch Bayerns Nachwuchsreiter hinterließen einen sehr guten Eindruck. Im Weltfinale des European Youngster Cups wurde Simon Widmann mit Domburg van de Rechri Dritter, gefolgt von Maximilian Lill mit Checkers. Julia Schönhuber und ihr Lennon platzierten sich in der Endrunde als Elfte. Viel Spaß machten Richtern und Zuschauern in der Messehalle überdies die tollen Leistungen der Jüngsten. Die beiden Stilprüfungen der Super Mini Pony Tour gewann Emma Bachl mit Zenia B. Siegerin des abschließenden Fehler-/Zeitspringens wurde Ava Ferch mit Mr. Schweinsteiger. Schöne Runden zeigten ferner auch Leonie Assmann und Charlotte Thiel. Alle vier waren jüngst regelmäßig im neuen SC Bayerns Kids Cup erfolgreich.

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, Hauptsponsor des Bayernchampionats, hatte die Startgenehmigungen für den Bayernchampion und den Saisonzweiten ermöglicht. Josef Priller, scheidender Bezirksdirektor München, sein Nachfolger Thomas Völk und der Reitsportbeauftragte Carsten Röhnert freuten sich deshalb besonders über die guten Leistungen der bayerischen Reiter. „Wir sind schon gespannt auf die neue Saison des Bayernchampionats“, waren sie sich einig.

Alle Ergebnisse und Informationen unter: http://amadeushorseindoors.at/sport/

text/foto: Sabine Neumann/Fotoagentur Dill www.fotoagentur-dill.de

Bundeskader Dressur 2017

DOKR-Dressurausschuss beruft Kader für 2017

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Bundeskader Dressur 2017

Der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat anlässlich seiner jüngsten Sitzung in Warendorf die Bundeskader für das Europameisterschaftsjahr 2017 berufen.

Die Kader im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge):
A-Kader:
Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino FRH und Heuberger TSF, Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB und Zaire, Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH und Fabregaz, Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo, Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Imperio, Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH, Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH sowie Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH, Emilio und Weihegold OLD.
B-Kader (erweiterte Weltspitze): Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the Age OLD, Jenny Lang (Karlsruhe) mit Loverboy, Jan Dirk Gießelmann (Barver) mit Real Dancer FRH und Carola Koppelmann (Warendorf) mit Deveraux B.
B-Kader (perspektivisch): Beatrice Buchwald (Voerde) mit Daily Pleasure, Kathleen Keller (Salzhausen) mit Daintree und San Royal, Florine Kienbaum (Lohmar) mit Doktor Schiwago, Victoria Michalke (Isen) mit Dance On OLD und Novia, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Deveraux OLD und Wolke Sieben, Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Burlington FRH sowie Franziska Stieglmaier mit Lukas.
Perspektivgruppe: Florine Kienbaum (Lohmar), Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) und Franziska Stieglmaier (Roth)

Nähere Infos unter:
www.pferd-aktuell.de

text: fn-press

Wo ist der EM Sattel?

Wo ist der EM-Sattel?

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Die Pferd International war in diesem Jahr ein besonderes Event für die
Working Equitation Szene: München war Austragungsort der Europameisterschaften der Worker.
Mysteriöserweiser wurde die Siegertrophäe auf Ebay zum Verkauf angeboten.

 

Equine infektiöse Anämie: Gaudiralley bei Haag i. Obb. abgesagt

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Aus aktuellem Anlass möchten wir auf folgende Nachricht aufmerksam machen:

Gaudiralley zu Pferd auf der Crazy Horse Ranch findet NICHT statt!!

Auf Grund der massiv steigenden Fälle von Equiner infektiöser Anämie im oberbayerischen Raum wird die Gaudiralley Holzapfel, die traditionell am letzten Samstag im August stattfindet, abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis, aber aus Sicherheitsgründen können wir die Gaudiralley am 29.08.2015 nicht stattfinden lassen. Unsere Tierärzte haben uns davon abgeraten, da die Krankheit sehr einfach übertragen werden kann und es durch die lange Inkubationszeit nicht auszuschließen ist, das ein bereits erkranktes Pferd jedoch ohne Symptome an unseren Hof kommt.Und wir wollen weder unsere Pferde noch Eure Pferde gefährden. Es tut uns sehr leid, dass wir uns dieses Jahr nicht sehen.

Aber umso mehr freuen wir uns auf nächstes Jahr wenn wir uns alle gesund wieder sehen.

In diesem Sinne alles Gute und bis 2016

Familie Fleidl
Holzapfel, Oberndorf bei Haag

Bayerische Meisterschaften 2015 in München

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Wettstreit um Gold, Silber und Bronze

Seriensieger, Überraschungen im Sattel und alte Medaillen-„Hasen“: Bei den Bayerischen Meisterschaften in München war sowohl in der NÜRNBERGER Dressur-Arena als auch auf dem großen Hufeisenplatz drei Tage lang beste Unterhaltung geboten.

Sechs verschiedene Altersklassen traten vom 10. bis 12. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen an, um ihre neuen Meister zu küren. Dabei gaben vom kleinsten Ponyreiter bis hinauf zum erfahrenen Grand Prix Reiter alle ihr Bestes, um die begehrten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen
zu ergattern.

Wertungen Dressur

Die Kleinsten im Sattel hatten drei Wettbewerbe der Kl. L zu absolvieren und da wurde hart gekämpft. Eileen Henglein hatte ihre Cinderella gesattelt, die wegen Hufproblemen eine Zeitlang pausieren musste und von dem Mädchen, das für den fränkischen RV Abenberg startet, erst in diesem Jahr so richtig vorgestellt werden konnte. Zwar legte sie souveräne Runden hin, doch waren ihr sowohl Selina Söder (RG Himmelgarten) mit Schapur und Lara Brühl auf Lettenhofs Lovely Evergreen dicht auf den Fersen. Und am Ende machte die kleine fränkische Damenrunde dann auch die Medaillen unter sich aus. Für Eileen Henglein gab es Gold, für Lara Brühl Silber und Selina Söder, deren Papa, Bayerns Finanzminister Markus Söder die Finalprüfung höchst selbst vom Rand des Vierecks verfolgte, durfte mit der Bronzemedaille geschmückt die Heimreise antreten. „Wenn das nicht Frankenpower pur ist“, freute sich da Kerstin Popp als fränkische Jugendtrainerin.
Mit einem Start-Ziel-Sieg gelang es bei den Junioren II Greta Garkisch, sich die Goldmedaille zu schnappen. So gewann die Erdingerin, die mit ihrer bayerischen Schimmelstute Phaselis drei Wettbewerbe der Kl. L absolvieren musste und dabei dreimal die goldene Schleife einheimste, mit deutlichem Vorsprung die Gesamtwertung und machte es dabei der Rechenstelle ziemlich einfach.

Stefanie Weihermüller Ehrung Bayerische Meisterschaften 2015 München

Stefanie Weihermüller siegte in der Dressurprüfung Kl. S*** – Grand Prix Kür auf Fantomas

25 Reiter hatten sich für die drei Prüfungen der Kl. M**, die die Junioren I auf dem Weg zur Meisterschaft zu bewältigen hatten, angesagt. „Ein absolut starkes Teilnehmerfeld, in dieser Altersklasse sind wir derzeit sehr gut aufgestellt“, sagte Dirk Meylemans, der in seiner Funktion als Landestrainer Dressur an allen drei Tagen auf der Anlage zu finden war. „Auch hier machte es eine Reiterin der Rechenstelle leicht. Bettina Nuscheler sitzt seit dieser Saison im Sattel des Pferdes ihrer älteren Schwester, Fascinate. „Ich bin so glücklich, dass ich mich mit ihm so schnell zusammen gerauft habe“, freute sich die 16-Jährige, die bei Uwe Schwanz auf dem Waldhauser Hof in Sauerlach trainiert. Und auch bei den Jungen Reitern war es eine junge Dame, die ihre Mitstreiter dominierte. Lena Gundlage hatte ihren Campino gesattelt, mit dem sie Anfang dieser Saison bereits erfolgreich einige Dressuren der Kl. S gewonnen hatte. Doch dann folgte eine zweimonatige Pause, da der Wallach sich verletzt hatte und so konnte die junge Frau erst wenige Wochen vor Riem wieder angreifen. Nachdem sich Campino aber in Babenhausen so souverän zeigte, wagte sich Lena Gundlage, die für den Schweizer Hof startet, auf die Bayerischen Meisterschaften und gewann. In allen drei Wertungen der Kl. S siegte sie mit deutlichem Vorsprung.
Auch heuer hatten die Reiter der Altersklasse U 25 wieder eine eigene Meisterschaft. Und hier zeigten Lisa-Maria Klössinger und ihr New Lord, dass sie wieder da sind. Nach eineinhalb Jahren Verletzungspause hatte die Reiterin des Landgestüts Landshut ihren mächtigen Holsteiner eine Woche vor der Bayerischen Meisterschaft beim Turnier in Brunnthal vorgestellt und prompt die Intermediaire II gewonnen. So gerüstet traten die beiden in Riem an und überzeugten auf ganzer Linie. Mit satten 13 Zählern Vorsprung setzte sich das Paar in der Schlussabrechnung an die Spitze. „Das ist einfach nur Mega, New Lord hat fantastisch mitgemacht“, freute sich die junge Frau am Sonntag Nachmittag, als ihr zum Abschluss auch noch ein beeindruckender Kurz Grand Prix gelungen war.
Über mangelnde Teilnahme konnte sich vor allem die Oberbayern im Lager der Reiter nicht beklagen. Von 25 Startern kamen immerhin 19 aus diesem
Regierungsbezirk. Doch am Ende hatte eine Fränkin die Nase vorne. Stefanie Weihermüller vom Horseteam Bayreuth hatte ihren westfälischen Fuchswallach Fantomas gesattelt, dabei auf ein Verlasspferd gesetzt, mit dem sie in den letzten Jahren immer wieder große Erfolge erzielen konnte. Und so setzten sich auch dieses Mal die beiden wieder an die Spitze. Mit tollen Vorstellungen, beeindruckenden Höhepunkten und dabei doch locker und leicht wirkend steuerte die fränkische Amazone zielstrebig auf die Goldmedaille zu.

Wertungen Springen

Auch im Springparcours wurde an den drei Tagen bei heißen Temperaturen um Gold, Silber und Bronze gekämpft.
Dabei durfte sich bei den Herren ein Altbekannter als neuer Meister feiern lassen.
Edi Schmuck aus Illertissen hatte wieder einmal Aclatron an den Start gebracht und schaffte es, nach einer Pause im vergangenen Jahr zum dritten Mal auf dem Podest ganz oben zu stehen. „Ich habe dem Pferd davor extra zwei Wochenenden Pause gegönnt, damit er fit ist“, freute sich der Schwabe. Die Rechnung ging offensichtlich auf. In der Damenwertung ging der Gesamtsieg am Ende an die ehemalige Schweizer Meisterin und frisch gebackene Mutter Nicole Scheller, die mittlerweile für den RV Rupertiwinkel an den Start geht und Camina unter dem Sattel hatte.
Bei den Jungen Reitern ging der Titel an Kirsten Schweiger, die mit drei durchweg gelungenen Runden ihren neunjährigen bayerischen Wallach Coriander meisterhaft präsentierte.
Die Tochter des Hagauer Turnierveranstalters Georg Schweiger bewies damit, dass sie zu Recht seit kurzem Mitglied des Bundeskaders ist. Vor allem im abschließenden S* zeigte die junge Frau ihr Gefühl im Sattel.
Auch bei den Junioren I konnte sich am Ende ein Mädchen die Goldmedaille umhänge lassen. Maximiliane Ruppert, bekannt für äußerst stilvolles Reiten, hatte ihren bayerischen Hengst Landspiel unter dem Sattel und setzte mit erstaunlicher Leichtigkeit über die Hindernisse.
„Mein Pferd war heute fantastisch drauf, ich habe gespürt, wie leicht er sich lenken ließ“, schwärmte Maximiliane Ruppert nach der Finalprüfung.
Frankenpower war dann wieder einmal im Lager Junioren II angesagt: So ging der Titel an Annabell Veeh aus Simmertshofen, die ihre Bayernstute Goldene mitgebracht hatte. Auch die junge Amazone ließ auf dem großen Hufeisenplatz nichts anbrennen und so gab es am Ende Gold.
Dass die Medaillenvergabe im Springparcours eine reine Frauensache war, zeigte schließlich auch noch die Siegerin im Ponylager. Victoria Steininger startet für den RFV Markt Schwaben und hatte Nugget gesattelt. Nach zwei Siegen, einen davon im Finale, stand für das Mädchen schließlich fest: Das ist die Goldmedaille.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

„Play Fair“-Auszeichnung für Sophie Kaltenbacher

Eine besondere Ehre gab es im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften für Sophie Kaltenbacher: Die Schwäbin aus Bad Wörishofen erhielt die „Play Fair“-Auszeichnung für besonders fairen Umgang mit ihrem Pferd.
So war sie von einer Gruppe Jugendlicher, die zuvor an einem Workshop teilgenommen hatten und als Jurymitglieder fungierten, auf diese Kriterien hin beurteilt worden. Die respektvolle Art des Umgangs mit ihrem Vierbeiner sowie das konzentrierte und harmonische Abreiten und auch das eigenständige und sorgfältige Versorgen des Pferdes nach der Prüfung hatten die Jury überzeugt.
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text/fotos: hippo gmbh/a. günzel

 

Regenwetter? Kein Problem: die Mai-Ausgabe des Reiter-Kuriers ist online!

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Zeitvertreib für nasse Tage: neueste Ausgabe Reiter-Kurier jetzt online lesen!

Die Themen im Mai:

Report: Alles rund ums Thema „Futterautomaten“
Im Interview: Jessica von Bredow-Werndl zum Weltcup-Finale in Las Vegas
Titelthema: Der große Traum… endlich reiten lernen!

…ab sofort wieder online unter http://reiter-kurier.de/wp-content/a_reiterkurier/zeitschrift/2015/05_15/#1

Schönen Maianfang!